Stromerzeuger Test – Energie ohne Steckdose

 

 

 

 

StromerzeugerEinen eigenen Stromerzeuger zu besitzen, kann einem schon einmal den Tag oder eben auch die Nacht retten. Wenn das Stromnetz beispielsweise ausfällt und die Steckdose keine Energie mehr für Haushaltsgeräte, Licht oder PC liefert. In der heutigen Zeit läuft aber  ohne Elektrizität so gut wie gar nichts mehr.

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Mit einem Stromerzeuger (oder auch Notstromaggregat genannt) im Haushalt, kann in solchen Fällen ganz einfach selbst Strom erzeugt werden. Trotz Stromausfall kann dann trotzdem weiter gearbeitet, gelesen oder ferngesehen werden.

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Doch ist ein solches Gerät nicht nur für Notfälle geeignet. Der Stromerzeuger wird ebenso für Arbeiten mit elektrischen Werkzeugen an abgelegenen Orten ohne Anschluss an das Stromnetz verwendet.

Verlängerungskabel können in solch einem Fall zwar ebenfalls eine Lösung darstellen, doch stoßen diese über kurz oder lang an ihre Grenzen. Doch mit der eigenen Stromerzeugung direkt vor Ort über ein mobiles Gerät sind dem Einsatzgebiet Ihrer Elektrowerkzeuge keine Grenzen mehr gesetzt. Auch bei Campingausflügen oder Gartenpartys macht sich so ein mobiler Stromerzeuger immer wieder bezahlt.

Besonders wichtig ist ein Notstromaggregat für Krankenhäuser, Chemielabore oder Kernkraftwerke, da ein plötzlicher Stromausfall schnell zu einer Frage von Leben und Tod werden kann. Bei Stromerzeugern für Krankenhäuser handelt es sich natürlich um stationäre Großaggregate, die im Notfall automatisch anspringen. Demgegenüber stehen mobile Geräte, welche für die private Stromerzeugung gebraucht werden.

Damit Sie eine fundierte Kaufentscheidung treffen können, versuchen wir Ihnen auf dieser Seite einen Überblick über die wichtigsten Eigenschaften dieser Geräte für den Hausgebrauch zu verschaffen, welche Sie bei Ihrer Kaufentscheidung berücksichtigen sollten.

Funktionsweise

Ein Stromerzeuger kann als eine Art “Mini-Kraftwerk“ gesehen werden. Es werden unterschiedliche Ressourcen (je nach Art des Antriebsmotors) dazu verwendet, um elektrischen Strom zu erzeugen. Diese Stromerzeugung erfolgt über den Antrieb eines Verbrennungsmotors und einen daran gekoppelten Generator, welcher die mechanische Energie in elektrische Energie umwandelt. Dieser Verbrennungsmotor kann mit Diesel, Benzin oder Gas betrieben werden. Gestartet werden Stromerzeuger zumeist mittels Seilzug, jedoch gibt es auch Modelle mit Druckluft- oder elektrischen Anlassern.

Notstromaggregate sind in vielen Formen und Größen erhältlich: handliche Kleingeräte als Notstromlösung für den Heim-PC oder stationäre Großaggregate für Chemiefirmen, Kernkraftwerke oder Krankenhäuser. In diesem Artikel gehen wir hauptsächlich auf mobile Geräte ein, die für den Gebrauch von Handwerkern und Privatpersonen relevant sind.

Generell kann aber festgehalten werden, dass ein handelsüblicher Stromerzeuger für den privaten Gebrauch mit einem 230 Volt Anschluss ausgestattet ist und somit alle gängigen Geräte mit Euro- oder Schuko-Stecker betrieben werden können.

Modelle

Der Benzingenerator

Benzin als Kraftstoff ist im privaten Gebrauch die am weitesten verbreitete Variante des Antriebs von mobilen Stromerzeugern. In der Regel besitzt ein benzinbetriebener Generator eine hohe Dauerleistung und weist einen geringen Verbrauch auf. Natürlich gibt es hier Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen. Billiggeräte können sowohl hinsichtlich der Dauerleistung als auch dem Verbrauch deutlich schlechtere Ergebnisse erzielen, als ihre Gegenstücke von Qualitätsmarken. Beachten Sie daher vor dem Kauf genau die Angaben zu Maximal- und Dauerleistung in den Produktinformationen.

Benzingeneratoren sind allerdings oft kleineren Stromschwankungen unterworfen, was eine geringere Stromqualität zur Folge hat. Das wirkt sich wiederum nachteilig auf technisch empfindlichere Geräte, wie zum Beispiel HiFi-Anlagen oder einen Laptop aus. Benzinaggregate sind zwar nicht ganz so leistungsstark wie ein mit Diesel betriebener Stromerzeuger, jedoch sind diese dadurch auch etwas billiger und darüber hinaus für den Gebrauch im Schrebergarten meist vollkommen ausreichend.

Der Dieselgenerator

Mann mit StromgeneratorMit Diesel als Kraftstoff erbringt ein Stromerzeuger in der Regel eine höhere Leistung. Außerdem können dadurch mehrere Geräte gleichzeitig an den Generator angeschlossen werden, sodass sich bei einem verstärktem Einsatz Ihres Stromerzeugers eher ein Dieselmotor anbietet. Bei Benzingeneratoren können nämlich zumeist nur zwei Geräte zur gleichen Zeit angeschlossen werden. Allerdings ist auch ein mit Diesel betriebenes Notstromaggregat Stromschwankungen unterworfen und daher nicht für die Versorgung von empfindlicher Technik geeignet.

Der Invertergenerator

Ein Inverter ist vereinfacht gesagt ein Wechselrichter und filtert den erzeugten Strom, um ein “sauberes“, sinusförmiges Endprodukt zu erhalten. Ein Invertergenerator kann Gleichstrom in Wechselstrom umwandeln und erzeugt dabei eine konstante, sinusförmige Wechselspannung mit einer Frequenz, welche auch für die Inbetriebnahme von empfindlichen technischen Geräten geeignet ist. Für Flachbildfernseher, Laptops und HiFi-Anlagen ist ein Invertergerät also die beste Wahl, da die erzeugte Stromqualität sehr hoch ist. Bessere Stromqualität bedeutet gleichzeitig längere Lebensdauer der Verbrauchsgeräte. Mit einem Invertergenerator klappt es also auch mit der Live-Übertragung des Fußballmatches beim Campingausflug.

Gasbetriebene Stromerzeuger

Der Stromerzeuger (also der Verbrennungsmotor) kann natürlich genauso mit Erdgas betrieben werden und bietet eine Alternative zu Diesel- oder Benzinaggregaten. Die Funktionsweise, mit einer Umwandlung von mechanischer in elektrische Energie mittels eines Verbrennungsmotors und eines Generators, bleibt dabei dieselbe. Nur wird als Kraftstoff eben Gas verwendet. Brauchen Sie aber sehr hohe Leistungen von ihrem mobilen Stromerzeuger, dann sind Dieselmodelle wahrscheinlich zu bevorzugen. Ansonsten kann die Variante mit der Gasbetrieb eine kostengünstige Alternative sein und besonders im Bereich des Campings erfreut sich dieser auch hoher Beliebtheit.

Stromerzeuger Kaufkriterien

NotstromaggregatBeim Kauf Ihres Stromerzeugers sollten Sie einige wichtige Punkte beachten. Besonders wichtig ist es, dass Sie sich vor dem Kauf Gedanken darüber machen, für was, wie oft und wo das Notstromaggregat hauptsächlich zum Einsatz kommen soll. Je nach Anwendungszweck sind nämlich einige Kriterien wichtiger als andere.

Motortyp

Wie bereits erwähnt können Sie hier zwischen Benzin, Diesel, Inverter oder Buthan oder Propangas betriebenen Geräten wählen. Welches am geeignetsten ist, hängt von dem vorgesehenen Verwendungszweck und der dafür benötigten Leistung ab. Dieselbetriebene Stromerzeuger weisen die höchste Leistung auf, wobei Gasaggregate hingegen sehr sparsam sind.

Bei technisch empfindlichen Geräten empfiehlt sich auf jeden Fall ein Invertergerät, da dieses die beste Stromqualität, im Sinne von der konstantesten Spannung, liefert. Geräte mit Mischantrieb, das heißt welche entweder mit Benzin, Diesel und/oder Gas betrieben werden können, sind derzeit auf dem Markt leider noch nicht erhältlich.

Anwendungsgebiet

Bevor Sie sich auf ein Gerät festlegen, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, wie oft bzw. wie lange am Stück Sie vorhaben den Stromerzeuger einzusetzen. Billigere Modelle sind vielleicht ausreichend, wenn Sie nur ab und zu für wenige Stunden auf das Gerät zurückgreifen wollen. Soll das Notstromaggregat allerdings höhere Leistungen erbringen, also regelmäßig für mehrere Stunden am Stück Strom erzeugen, dann zahlt sich der Griff zum teureren Markenmodel mit Sicherheit aus. Diese sind in der Regel deutlich langlebiger als die Sparvarianten und machen sich alleine dadurch schon bezahlt.

Wollen Sie den Stromerzeuger hauptsächlich zu Hause und im Falle eines Stromausfalles verwenden, dann sollten Sie beachten, dass viele Haushaltsgeräte sensibel auf die Qualität des gelieferten Stroms reagieren. Die Klangqualität Ihrer Stereoanlage, Ihres PC und des Fernsehers benötigen eine hochwertige Spannung und eine besonders stabile Frequenz, um effizient arbeiten zu können. Hierbei empfiehlt sich der oben erläuterte Inverterstromerzeuger.

Für welche Gerätetypen Ihr gewünschter Stromerzeuger geeignet ist, hängt im Wesentlichen von 2 Faktoren ab. Erstens – der schon angesprochenen Strom- bzw. Spannungsqualität. Zweitens – der Leistung des Stromerzeugers in Kombination mit dem Verbrauch des anzuschließenden Geräts (beides in Watt). Die Leistung sollte hier in der Regel gut ein Drittel über dem Verbrauch liegen, um einen reibungslosen Betrieb zu garantieren.

Das heißt, falls Sie planen ein sehr verbrauchsintensives Gerät anzuschließen, mit einem Verbrauch von z. B. 2000 Watt, dann sollte Ihr Stromerzeuger zumindest in der Lage sein 3000 Watt zu erzeugen. Und das konstant, was ebenfalls einen nicht zu vernachlässigenden Aspekt darstellt.

Im Winter ist bei der Verwendung eines Stromerzeugers allerdings Vorsicht geboten. Durch den vielen Schnee und die allgemeine Nässe, die in dieser Jahreszeit herrscht, kann es gut passieren, dass der Stromerzeuger bei der Verwendung im freien Nass wird und es zu einem Kurzschluss kommt.

Verwendungsdauer

Vor dem Kauf sollten Sie sich abhängig von der geplanten Verwendungsdauer über die Dauer- und Maximalleistung des Stromerzeugers informieren. Die maximale Leistung bezieht sich auf die maximale Stromabgabe, die vom Gerät über 20 Minuten hindurch konstant erzeugt werden kann. Die Dauerleistung hingegen bezieht sich auf die erzeugte Leistung über einen längeren Zeitraum hinweg. Diese sollte um die 90 % der max. Leistung betragen. Ob maximale oder doch eher die Dauerleistung für Sie wichtiger ist, hängt ganz vom geplanten Einsatzgebiet ab. Jedoch ist die Dauerleistung in den meisten Fällen relevanter.

Geräuschpegel

Der Generator sollte genauso wenig zu einer Lärmbelästigung werden. Weder für Sie und schon gar nicht für Ihre Nachbarschaft. Demzufolge sollte der Schallpegel in einem angenehmen Dezibelbereich liegen und  glücklicherweise achten viele Hersteller bei der Produktentwicklung speziell auf diesen Umstand. Invertergeneratoren werden oft als die leise Variante der Stromerzeuger gesehen, aber mit verschiedenen Schallschutzvorrichtungen ausgestattet sind auch andere Modelle geräuscharm. Beachten Sie deshalb beim Kauf die Schallleistungspegelangaben (in dB) der für Sie infrage kommenden Stromerzeuger. Besonders falls das Gerät für die Anwendung in den eigenen vier Wänden gedacht sein sollte, ist dies ein nicht zu vernachlässigender Umstand.

Niedriger Verbrauch

Emergency Power SupplyEinsparungen beim Kraftstoffverbrauch sind natürlich nicht nur gut fürs Portemonnaie, sondern auch für unsere Umwelt. Passend dazu werden Geräte mit sogenannten Ökoschaltungen angeboten. Dabei passt die Motorsteuerung die Drehzahl automatisch an die benötigte Leistung an. Die Tankfüllung ist somit ergiebiger und das freut im Endeffekt sowohl Sie als auch Mutter Natur.

Leistungsstärke

Wichtig ist es auch die richtige alternative Stromerzeugung in Bezug auf die benötigte Leistung auszuwählen. Die Leistung wird bei Stromaggregaten in VA (Volt Ampere) angegeben. Während einige PCs oder Computer zum Beispiel mit einer geringeren Leistung (unter 300 VA) betrieben werden, gibt es im Haushalt auch Elektrogeräte, welche deutlich mehr aus der Leitung saugen. Eine handelsübliche Waschmaschine verbraucht oft schon mehr als 5 kVA (5000 VA). Welchen Stromversorger Sie brauchen, hängt also auch stark von dem Verbrauchsgerät ab, das damit versorgt werden soll.

Größe des Geräts

Natürlich sind auch die Größe und die damit verbundene Handlichkeit des Geräts für die private Stromerzeugung nicht ganz unerheblich. Wie einfach der mobile Stromerzeuger zu transportieren und zu lagern ist, ist besonders bei ständigem Wechsel des Einsatzgebietes von großem Interesse. Wählen Sie das Gerät, bzw. in diesem Fall sein Gewicht und seine Abmessungen, nach Ihren persönlichen Bedürfnissen aus.

Qualität der Leistungsabgabe

Eine Versorgung mit hochwertigem Strom wird in weiterer Folge auch die Lebenszeit der angeschlossenen Geräte verlängern. Qualitativ hochwertige Stromversorgung ist von einer guten Regulierung von Leistung und Spannung abhängig. Dafür gibt es bei den Aggregaten verschiedene Regelungsarten, die jeweils ihre eigenen Vorzüge haben. Informieren Sie Sich dementsprechend vor dem Kauf, ob das von Ihnen gewünschte Gerät über eine solche und vor allem welche Regelung verfügt.

Unabhängig vom normalen Stromnetz zu sein, hat auf jeden Fall seine Vorzüge. Ein eigener Stromerzeuger im Haushalt macht dementsprechen Sinn und er kann bei Stromausfällen zum sprichwörtlichen Retter in der Not werden.

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Vor- und Nachteile

Vorteile eines Stromerzeugers:

  • Gut geeignet zur alternativen Stromerzeugung im Falle eines Stromausfalls
  • Ermöglicht den Betrieb von elektrischen Geräten an abgelegenen Orten

  • Wodurch man unabhängig vom Stromnetz ist

  • Damit ist ein mobiler Stromerzeuger perfekt geeignet für Campingausflüge oder Festivalbesuche

Nachteile eines Stromerzeugers:

  • Relativ laut
  • Abhängig von einer Kraftstoffversorgung mit Benzin oder Diesel

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FAQs – Häufig gestellte Fragen zum Thema Stromerzeuger

Ist der Betrieb eines Aggegrats zur Stromerzeugung gefährlich?

Wenn der Stromerzeuger von einem namhaften Hersteller gekauft und sich bei diversen Wartungsarbeiten an die Wartungs- und Pflegetipps in der Gebrauchsanleitung gehalten wird, dann ist die Verwendung von Stromerzeugern heutzutage als sehr sicher zu werten. Legen Sie aber nie selbst Hand an Ihr Gerät und lassen Sie Wartungs- und Reparaturarbeiten unbedingt nur von Profis durchführen. Des Weiteren müssen herstellerseitige Angaben zu den geeigneten Verwendungsbereichen eingehalten werden. Wobei Sie im besonderen darauf achten sollten den Stromerzeuger möglichst von Witterungseinflüssen und im Speziellen vor Nässe und Feuchtigkeit zu schützen.

Wie funktioniert ein Stromerzeuger genau?

Bei einem Stromerzeuger handelt es sich im Prinzip um eine Art Minikraftwerk. Solch ein Aggregat besteht aus einer Verbrennungskraftmaschine und einen daran gekoppelten Generator. Der Verbrennungsmotor wird entweder mittels Kraftstoff (Benzin oder Diesel) oder Gas betrieben. In den meisten Fällen wird allerdings ein Verbrennungsmotor (Otto- oder Dieselmotor) als Antrieb verwendet. Die auf diesem Weg erzeugte mechanische Energie wird in weiterer Folge auf den Generator übertragen, der diese wiederum in die gewünschte, elektrische Energie umwandelt. Dadurch entsteht Elektrizität und der Endverbraucher wird mit Strom versorgt. Auch wenn die öffentliche Stromversorgung zusammenbricht oder man sich auf einem abgelegenen Campingplatz befinden sollte, kommt so genügend Strom aus der Steckdose des Generators, um zum Beispiel seinen Laptop zu betreiben oder sein Smartphone zu laden. Besonders leistungsstarke Modelle liefern sogar genügend Energie, um eine eigene kleine Public Viewing Anlage zu betreiben. So kann auch am Urlaubsort gemeinsam mit seinen Freunden und Zeltnachbarn die entscheidende Champions League Partie live mit verfolgt werden.

Welche verschiedene Arten von Stromerzeugern gibt es und mit welchen Kraftstoffen werden diese betrieben?

Es gibt Stromerzeuger, die mittels Verbrennungsmotoren angetrieben werden. Hierzu werden entweder Ottomotoren oder Dieselmotoren eingesetzt. Die notwendigen Kraftstoffe sind dementsprechend entweder Benzin oder Diesel. Neben den Modellen mit Verbrennungsmotoren gibt es weiters gasbetriebene Aggregate. Ebenso kann noch zwischen stationären und mobilen Geräten unterschieden werden.

Ist ein mobiler Stromerzeuger im Betrieb sehr laut?

In der Regel ist ein Stromerzeuger während des Betriebes eher als laut einzustufen und die Geräuschentwicklung ist dementsprechend hoch. Die kleineren Invertergeneratoren hingegen sind in der Regel mit einer Dämmung aus Kunststoff und Gummifüßen ausgestattet, um die Geräuschentwicklung zu dämpfen. Ist solch ein Aggregat nahe der Ruheräume oder -zone aufgestellt, zum Beispiel auf einem Campingplatz, kann die Geräuschbelastung zu hoch werden und der Stromerzeuger muss für die Nachtruhe ausgeschaltet werden.

Wie hoch ist der Kraftstoffverbrauch eines Stromerzeugers?

Die Höhe des Kraftstoffverbrauchs hängt in erster Linie natürlich von der Art des Aggregats ab. Mobile Benzin- oder Dieselgeneratoren weisen in der Regel einen Verbrauch von ca. 1.0 – 1,3 Liter pro Stunde auf. Jedoch liegen diese Werte bei stationären, großen Aggregaten in einem viel höheren Bereich und können des Weiteren natürlich von Modell zu Modell ein wenig unterschiedlich sein.

Für was kann man einen Stromerzeuger alles verwenden?

Ein solches Gerät wird oftmals als Notstromaggregat verwendet. Sollte die öffentliche Stromversorgung ausfallen, springt der Stromerzeuger ein und es kann trotzdem gekocht, gelesen und ferngesehen werden. Besonders beliebt sind Stromerzeuger auch bei Campern. Mit einem mobilen Gerät können Sie sich den Strom aus der Steckdose sogar mit auf einen Campingplatz nehmen, der fern ab von jeglicher Zivilisation liegt.

Sollte man einen Stromerzeuger z.B. beim Campen vor Regen schützen?

Ein Aggregat zur Stromerzeugung sollte unbedingt vor Regen oder anderen Witterungseinflüssen geschützt werden, da es sonst zu einem Kurzschluss und nachhaltigen Schäden an dem Gerät kommen kann. Außerdem kann Feuchtigkeit zum Ansetzen von Rost führen, was natürlich ebenfalls vermieden werden sollte, um eine möglichst lange Lebensdauer Ihres Geräts zu gewährleisten. Vermeiden Sie es des Weiteren auch einen Stromerzeuger in geschlossenen und nicht gut gelüfteten Räumen zu verwenden.

Tipps zur Produktpflege von Stromerzeugern

Mit einem Stromerzeuger im Haushalt ist man nicht mehr vom Strom aus der Steckdose abhängig. Im Falle eines Stromausfall kann mit einem solchen Gerät die notwendige Elektrizität einfach mit dem Aggregat erzeugt werden, wodurch Fernseher und PC reibungslos weiter betrieben werden können. Auch für begeisterte Camper sollte ein mobiler Stromerzeuger einen Teil der Grundausstattung darstellen. Damit Sie aber möglichst lange und vor allem genauso sicher Strom erzeugen können, ist eine gewissenhafte Pflege und Wartung Ihres Geräts unbedingt vonnöten. Wie Sie bei der Pflege Ihres Stromerzeugers am besten vorgehen sollten, das erfahren Sie in diesem kurzen Überblick.

Reinigen und pflegen eines Stromerzeugers – So wird’s gemacht:

Zuerst einmal muss festgehalten werden, dass die Reinigung und Wartung eines Stromerzeugers sehr stark von den einzelnen Modellen aber auch Antriebsarten abhängig ist. Als wichtigsten Anhaltspunkt bei der Reinigung sollte unbedingt die mitgelieferte Gebrauchsanweisung zu Rate gezogen und die produktspezifischen Vorgaben befolgt werden. Sollten der Gebrauchsanweisung keine Wartungs- und Pflegedetails entnommen werden können, dann raten wir Ihnen dazu, den Hersteller am besten direkt zu kontaktieren.

Ein Aggregat zur Stromerzeugung besteht in der Regel aus zwei großen und voneinander getrennten Bauteilen. Dem Verbrennungsmotor und den daran gekoppelten Generator zur Stromerzeugung. Hinsichtlich des Generators ist es wichtig, dass sich nicht über längere Zeit hinweg Staub ablagert. Dies kann ansonsten die Kühlleistung des Stromerzeugers negativ beeinflussen, und das Aggregat überhitzt in der Folge.

Um ein solches Problem zu vermeiden, sollten Sie den Generator regelmäßig von Staub und anderen Ablagerungen befreien. Hierzu können Sie ein trockenes Mikrofasertuch oder einen Druckluftspray verwenden. Ein Druckluftspray eignet sich hervorragend dazu, Staub auch aus sehr schwer zugänglichen Winkeln und Ecken zu entfernen. Und das sogar noch auf auf schonende Art und Weise

Wartungsarbeiten am Motor selbst sind in der Regel komplex und wir raten Ihnen deshalb davon ab, technische Arbeiten in Eigenregie durchzuführen. Vor allem für den Fall, dass die Herstellergarantie noch intakt sein sollte, sollten Sie den Stromerzeuger nur von professionell ausgebildetem Fachpersonal durchführen lassen. Denn sobald Sie selbst an der Maschine zu schrauben beginnen verfällt natürlich die Herstellergarantie.

Eine weitere wichtige Wartungsarbeit, um eine möglichst lange Lebensdauer Ihres Stromerzeugers zu garantieren stellt ein regelmäßiger Ölwechsel dar. Das Motoröl sollte bei Benzinmotoren nach ca. 100 Betriebsstunden und bei Dieselmotoren in der Regel nach 75 –  150 Stunden gewechselt werden. Hierbei muss unterschieden werden, ob es sich um ein Luft- oder ein wasserekühltes Gerät handelt. Abermals raten wir Ihnen hierfür die Gebrauchsanweisung zu Rate zu ziehen. Der Ölwechsel selbst ist in der Regel nicht schwer zu bewerkstelligen und sollte darüber hinaus in der mitgelieferten Anleitung genauestens beschrieben sein.

Wollen Sie das Gehäuse des Stromerzeugers lediglich von oberflächlichen Verschmutzungen befreien, dann verwenden Sie hierfür am besten ein leicht feuchtes Tuch. Vor allem nach einem längeren Campingurlaub kann der Schmutz auch etwas hartnäckiger sein. In diesem Fall können Sie auch ein sanftes Spülmittel zum Putzwasser hinzugeben. Achten Sie aber darauf, nicht zu feucht zu reinigen, damit es nicht zu Beschädigungen des Motors oder zum Ansetzen von Flugrost kommt.

Achten Sie bitte ebenso darauf, den Stromerzeuger an einer trockenen und staubgeschützten Stelle aufzubewahren, wo er nicht ständig Witterungsbedingungen ausgesetzt ist. Wenn Sie Sich an diese einfachen Produktpflegetipps halten und zudem bei Unsicherheiten die Gebrauchsanweisung zu Rate ziehen, dann haben Sie mit Sicherheit lange Zeit viel Freude an Ihrem Stromerzeuger.

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